Cellulite adè mit Faszientraining?

Spitzensportler, Fußballer, Basketballer, und sogar Topmodels machen es- das Faszientraining. Der Tainingsansatz  begrenzt sich hierbei nicht nur auf den Aufbau von einzelnen Muskelgruppen, sondern soll den gesamten Körper stärken, die Präzision der Bewegung verbessern, Schmerzen lindern und Verletzungen vorbeugen. Sogar Cellulite soll damit verschwinden. Klingt vielversprechend.

Aber was sind Faszien überhaupt?

Faszien bestehen aus Elastin, Kollagen, Zellen des Bindegewebes und sensiblen Nervenenden. Einfach ausgedrückt: Faszien sind ein Bindegewebsnetzwerk, das unseren Körper zusammenhält. Jeder Muskel, jedes Organ und jede Bandstruktur wird von Faszien umgeben. Knochen, Organe, Muskeln, und Sehnen werden durch sie verbunden. Ein gut trainiertes Fasziennetzwerk, so sagt man, wirkt sich positiv auf Leistungfähigkeit, Kraftentwicklung und Präzision der Bewegung aus. Entgegen dessen können untrainierte Faszien verkleben oder verdrehen und so zu veminderter Sauerstoffzufuhr, Verletzungen und chronischen Schmerzen führen.

Verletzungen tun weh, verhindern Trainingsfortschritte und können immer wieder an gleicher Stelle auftreten. Um Verletzungsrisiken zu minimieren, sollten die Übungen jeden Trainingsplan ergänzen. Aber Faszientraining kann noch mehr. Sportler, die beim Muskeltraining an ihre Grenzen stoßen, werden bei regelmäßigem Faszientraining großzügig belohnt: Die Leistungsfähigkeit steigt und auch Frauen, die mit Cellulite zu kämpfen haben, berichten, dass das Training im Kampf gegen die Dellen hilft. Die Übungen verbessern die Durchblutung und die Flüssigkeitsversorgung der Zellen. Nährwerte werden wieder zu den Zellen geführt, die Fettspeicher schneller erreicht und abgebaut, Schlacken abtransportiert und vom Körper ausgeschieden.

Wer jetzt an hartes Hanteltraining oder stundenlanges Laufen denkt, liegt falsch. Bei diesem Workout geht es nicht um schweißtreibendes Kraft- oder Ausdauertraining, sondern vielmehr um spezifische Bewegungsmuster. Es sind langsame, weiche Dehnbewegungen, die einen hochelastischen, geschmeidigen Faszienkörper aufbauen. Aber auch federnde Sprungübungen sind ideal um das Bindegewebsnetz zu trainieren.

Aber vorsicht: korrekte Ausführung ist hier das A und O. Wenn die Faszien falsch oder zu viel belastet werden und der Körper zu wenig bewegt wird, können Verspannungen und Schmerzen daraus resultieren. Anstatt auf eigene Faust zu probieren, sollten geschulte Fitnesstrainer resultiert werden. Dahingegen dürfen korrekt ausgeführte Übungen in keinem Trainingsplan fehlen.

Dieser kann mit einer Massage sinnvoll ergänzt werden. Dazu nutzt man eine Blackroll, eine Schaumstoffrolle, mit der die Beine, der Rücken und die Fußsohlen tief unter der Haut massiert werden. Dabei hilft die Rolle bei Entspannung, beugt Muskelkater vor und regt die Regeneration der Muskeln an.

Im Fitnessstudio habe ich schon oft auf die Schaumstoffrollen gestarrt, wusste aber nichts damit anzufangen. Desto mehr freue ich mich darüber, dass Fitness First seit Neustem den Kurs XRoll anbietet. In zwei Zirkeln werden die Muskeln durch funktionelles Training beansprucht. Anschließend wird das ganze Workout mit einer Selbstmassage mit der Black Roll abgeschlossen. Ich werde am Mittwoch in einen XRoll Kurs gehen und euch berichten, wie ich den Kurs fande und ob ich ihn empfehlenswert finde. Bis dahin heißt es immer schön weiterrollen 😉

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