Unterwegs in New York- ähhh Hamburg

Endlich frei! Die Ferien rufen und der Urlaub wartet. Die ersten Tage meiner Ferien habe ich zuhause verbracht, in Berlin. Da ich aber unbedingt einen Tapetenwechsel brauchte, beschlossen eine Freundin und ich uns einen Mädelstrip nach Hamburg zu gönnen.

Als Journalistin hat Hamburg einen enormen Reiz für mich. Denn Hamburg ist neben Berlin die Medienstadt überhaupt. Wichtige Unternehmen wie die Internetplattform Aol und der Spiegel haben hier ihren Sitz.

Die Hinfahrt nach hamburg buchten wir über www.busliniensuche.de und sicherten Hin-und Rückfahrt für 19 Eur. Was für ein Schnäppchen!

Tag 1:

Am Freitag Vormittag ging es endlich los, so dass wir am Nachmittag noch ein wenig in der Hamburger Meile einkaufen gehen konnten. Es ist eine Shopping Mall mit vielen Läden und Essensangeboten im Erdgeschoss. Es gab Smoothies, eine kleine Salatbar, indisches und asiatisches Essen to go. Fast-Food-Läden wie Kfc, Mc Donalds und Pizza Hut fehlten natürlich auch nicht. Nach einer Stärkung fuhren wir zurück in die WG, machten uns fertig und genoßen ein Glas Wein auf dem Balkon. Okay, es war nicht wirklich Wein, den wir da tranken, sondern Kirschlikör auf Eis. Gut gelaunt verließen wir unsere Wohnung und machten uns auf den Weg um uns in Hamburgs Nachtleben zu stürzen. Wir waren gespannt…in Berlin sind wir sehr verwöhnt, was das Nightlife- Angebot betrifft. In der Bahn wurde es von Station zu Station lauter und es stiegen immer mehr Leute ein. Es herrschte gute Stimmung und es wurde laut gelacht und herumgealbert. Eine lustige Fahrt. Das Überraschende dabei war, dass nicht nur angetrunkene Teenies unterwegs waren, die eigentlich schon längst ins Bett gehört hätten. Nein, die Altersklassen waren derart bunt gemischt, dass ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus kam. In Berlin mit der Mutti feiern gehen? Uncool. In Hamburg? Möglich, ohne sich den ganzen Abend über dafür zu schämen. Am U-Bhf St. Pauli stiegen die meisten aus und in sanftem Gedrängel ging es raus auf die Straße. Als wir an der Reeperbahn ankamen, liefen wir die Straßen entlang und waren in so vielen Bars, Tanzbars und Clubs, wie noch nie zuvor. Die Reeperbahn ist ein interessanter Ort, den man mit Worten nicht annähernd so beschreiben kann, wie er wirkt. Man trifft auf Menschen verschiedener Herkunft, aus unterschiedlichen Kreisen und in jeder Altersklasse. Wir kamen sehr schnell mit anderen ins Gespräch und blieben fast jede 2m stehen um uns zu unterhalten. Vor den Clubs versuchten Promoter mit freiem Eintritt und Getränkegutscheinen die Diskotheken zu füllen. Genialer Trick- die Clubs werden voll und die Geldbörse nicht leer. Nicht weit davon arbeiten die Prostituierten. Es gibt zwar nur weibliche Prostituierte, aber in den Tabledancebars kommen sowohl Männer, als auch Frauen voll auf ihre Kosten. Im www.moondoo.de , einem Club auf 2 Etagen, verbrachten wir die Hälfte unseres Abends. Auf dem oberen Dancefloor liefen Charts, während wir auf dem unteren mit Old-School Hip Hop versorgt wurden. Wir tanzten unsere Füße wund und humpelten gegen Morgengrauen aus dem Club. Die Ubahn- Fahrt nach Hause war so unterhaltsam wie die Hinfahrt und an Müdigkeit war gar nicht zu denken.

Tag 2:

Gegen Mittag fuhren wir in die Hamburger Innenstadt und gönnten uns frische Crêpes zum Frühstück. In der Innenstadt herrschte Trubel, der CSD fand statt. Wir kannten den Umzug schon und waren gespannt wie er werden würde. Nachdem wir einigen Umzugswagen folgten, waren wir enttäuscht. Die Kostüme, Kleider und Wagen waren sorgfältig ausgewählt. Die Musik dröhnte von den Wagen herab, aber keiner tanzte. Die Leute waren zurückhaltender als in Berlin und richtige Feier-Stimmung kam nicht auf. Ich weiß nicht woran es lag. Vielleicht daran, dass in Berlin mehr Leute am CSD teilnehmen als in Hamburg. Denn mit knapp 3.5 Millionen Einwohnern hat Berlin im Gegensatz zu Hamburg, 1.8 Mio, die Nase vorn.Wir hatten trotzdem keine Langeweile. Es gab genug zu bestaunen und es machte Spaß zuzusehen. Nach dem letzten Wagen liefen wir zu dem größten Lagerhauskomplex der Welt. Dort kann man Kaffee trinken, entspannen und genießt einen wunderbaren Ausblick auf das neugotische Backsteinensemble. Nach unserem Kaffee spazierten wir durch das größte Stadtentwicklungsprojekt Europas, dem Neubaugebiet der HafenCity und nahmen von dort aus die Bahn zurück. Der Ubahnhof HafenCity ist modern gebaut und am Wochenende gibt es zu bestimmten Zeiten Lichtshows. Wir konnten keine sehen, waren aber beeindruckt vom Bauwerk.

Nach einem guten Essen und Erholung zuhause, gingen wir am letzten Abend an den Hafen und liefen von dort aus ins Portugiesische Viertel. Wir genoßen eine schöne Aussicht auf den Hafen. Viele Lichter leuchteten und es war schön sie betrachten. Da der Ort gerne besucht wird, gibt es viele Möglichkeiten sich in der Nähe zu entspannen. Das Portugiesische Viertel ist ein Quartier mit landestypischen Restaurants, Bars und Cafès. Bei gegrilltem frischen Fisch, Paella, und Tapas kam richtig mediterranes Urlaubsflair auf und wir ließen den letzten Abend schön ausklingen, bevor es am nächsten Morgen zurück nach Berlin ging.

Auf den Bildern trage ich ein Animal-Print Shirt von H&M, dass ich in Hamburg gekauft habe. Ich trage es in einer Oversize, damit es etwas länger fällt.

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