Wochenrückblick-Teil 1

Halli Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe, Ihr seid gut in die Woche gestartet? Normalerweise stehe ich ja mit dem Tag auf Kriegsfuß. Jeden Montag denke ich mir, dass das Wochenende einfach zu kurz war. Der Rhythmus hat sich umgestellt und während ich es Freitag  und Samstag meistens nicht vor drei Uhr ins Bett schaffe, kann ich mich nicht damit anfreunden Sonntag wieder früh ins Bett zu gehen. Dann spiele ich lieber trotziges Kind, bleibe lange wach und verfluche mich jeden Montagmorgen dafür. Kaffe sei Dank! Ohne ihn würde ich es wahrscheinlich nicht schaffen, meine Augen gerade mal zwei Stunden aufzuhalten. Und heute? Bin ich zwar müde, aber habe den Tag ohne Kaffee und Müdigkeit ausgehalten.

Die letzte Woche war wirklich eine Herausforderung für mich…nicht nur, weil ich am letzten Montag meine Ernährung umgestellt habe, sondern auch weil ich gleich zu Beginn auf die Härteprobe gestellt wurde. Ich hatte  viele Verabredungen, am Wochenende eine Einladung zum Geburtstag und bin mit meinen Mädels unterwegs gewesen. Also gleich mehrere Möglichkeiten in Fettnäpfchen zu treten und die Ernährungsumstellung nicht konsequent durchzuziehen. Ob ich nicht doch ein bisschen gecheatet habe?

Was ich gegessen habe…

Besonders die ersten vier bis fünf Tage hatte ich das Gefühl mich erst einmal an ein anderes Sättigungsgefühl gewöhnen zu müssen. Ich habe viel Öl zum kochen und braten benutzt und bin insbesondere die ersten Tage nicht ohne Süßkartoffeln, glutenfreie Nudeln oder Brot und Reis satt geworden.

Ein Überblick von dem, was ich so gegessen habe:

Obst: Bananen, Äpfel, Mango, Ananas, Weintrauben, Beeren und Birnen

Gemüse: Mit dem Gemüse war es die ersten Tage nicht ganz so perfekt und ich habe weniger Gemüse gegessen, als ich mir vorgenommen habe. Mist. Aber daran muss ich die nächsten Wochen noch arbeiten und mich weiter ausprobieren. Ich habe: Kopfsalat, Feldsalat, Tomaten, Gurke, Rote Beete, Bohnen, Mais, Sellerie und Zwiebeln gegessen.

Öl: Anstatt Sonnenblumenöl kam hochwertiges Kokos-Öl, Avocados, Butter und Olivenöl zum Einsatz.

Fleisch, Fisch, Eier, Käse: Eier gab es irgendwie fast jeden Morgen zum Frühstück, haha. Wirklich sehr abwechslungsreich, ich weiß. Je nach Lust und Laune habe ich sie mir mit Pilzen, Zwiebeln, Käse oder Speck angebraten und war dann für mehrere Stunden satt. Ansonsten standen Lachs, rotes Fleisch und Bio- Fleisch auf dem Tisch.

Beilagen: Wie oben erwähnt, hatte ich gerade die ersten Tage das Gefühl nicht komplett auf Nudeln und Brot verzichten zu können und habe mir als Ersatz glutenfreie Alternativen gekauft. Die habe ich, wenn mir danach war, gegessen ( sehr gewöhnungsbedürftig). Ansonsten gab es Reis, Süßkartoffeln und ab und zu mal Maiswaffeln. Ihr seht: ich habe mich an meinen Plan gehalten und komplett glutenfrei gegessen.

Und wie ging es mir?

Mir ging es schon ein bisschen besser als die letzten Wochen, was mich wirklich erstaunt. Ich hätte nicht im Traum damit gerechnet, die erste Woche überhaupt einen Unterschied zu bemerken. Ehrlich nicht. Dennoch gab es etwas, das mich negativ überraschte und womit ich nicht gerechnet habe…Ich glaube jeder kennt dieses Gefühl nach einer riesengroßen Portion Nudeln so vollgegessen zu sein, dass man erst mal nichts mehr ruterkriegt und sich nur noch hinlegen will, oder? Das Gefühl hatte ich kein einziges Mal. Ich hatte zwar keinen Appettit oder das Gefühl etwas essen zu müssen, aber auch nicht den Gedanken: „so jetzt reichts, ich bin jetzt satt“. Deshalb war ich die ersten Tage etwas überfordert mit meinem Sättigungsgefühl. Ich wusste nicht, ob ich noch was essen sollte oder eigentlich schon satt war, weil kein Völlegefühl, so wie wir es von Nudeln kennen, einsetzte. Die Sättigung ist eine andere. Trotzdem blieb eine Unterzuckerung nach mehreren Stunden ohne Essen die kompletten sieben Tage aus. Zum Glück! Denn ich hatte ja schon im letzten Post erwähnt, dass ich eigentlich alle zwei Stunden etwas essen MUSSTE, um nicht von Heißhunger und Schwächegfühlen geplagt zu werden.

Mein Schlaf ist in den letzten Tagen tiefer geworden und ich wache nachts nicht mehr auf. Morgens bin ich ausgeruhter und muss nicht sofort in die Küche rennen und frühstücken. Das kann sich auch locker nach hinten verschieben und ich kann mich morgens erst mal gemütlich anderen Dingen widmen. Ich weiß nicht, ob es durch den besseren Schlaf kommt, aber ich habe schon das Gefühl, dass ich mich besser konzentrieren kann. Ich fühle mich nicht mehr wie in einer Wolke, in der alles von mir abprallt und ich nur die Hälfte von dem was um mich herum passiert, wahrnehme. Sinnbildlich gesprochen. Ich bin wach und meine Gedanken sind klarer als zuvor. Wirklich erstaunlich…das behalte ich auf jeden Fall im Blick . Denn mangelnde Konzentration war für mich der Auslöser, wieso ich mich für die Ernährungsumstellung entschieden habe. Obwohl ich die letzten Tage viel mehr gegessen habe als zuvor, konnte ich bisher keine Veränderung an meinem Gewicht feststellen. Allerdings wirkt mein Bauch nicht mehr so aufgebläht und generell flacher. Ich frage mich, ob ich ein paar Kilo verlieren werde, wenn ich mehr Gemüse in meinen Speiseplan einbaue? Denn ich hoffe, dass ich mich schnellstmöglich an das veränderte Sättigungsgefühl gewöhne und besser einschätzen kann, wie viel ich essen muss. Mal abwarten. Bezüglich meiner Haut hat sich nicht viel getan und ich kämpfe immer noch mit einigen lokalen Unreinheiten. Schade, aber wahrscheinlich zu früh um eine Tendenz zu erkennen.

 

Wird sich nächste Woche was auf der Waage getan haben? Und wie wird sich meine Haut verändern?

Nächsten Montag werde ich Euch mehr erzählen…

 

Wer wissen will, wieso ich meine Ernährung umgestellt habe und mit welchen Symptomen ich zu kämpfen habe, kann es hier nachlesen: Morgen fange ich an…

 

 

 

 

 

 

 

Wochenrückblick-Teil 1

Rezept: gesunde, glutenfreie Pfannkuchen

Wochenrückblick-Teil 1

Wochenückblick- Teil 2

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