XROLL- Das neue Kursformat von Fitness First

Sooooo hier ist er, der Beitrag über das Faszientraining.

Da Fitness First zurzeit einige Studios umbaut, habe ich es erst heute in den Kurs XROLL geschafft.

Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!

Aber alles schön der Reihe nach…

Das neue Kursformat dauert fünfundvierzig Minuten und besteht aus drei Teilen: der Aufwärmung, dem Training und der anschliessenden Selbst-Massage mit der Blackroll. Da viele sich nicht so gut auskennen, erklärt die Trainerin zu Beginn worauf man beim Training mit der Blackroll achten muss und wieso das Training so erfolgsversprechend ist. Wie positiv sich das Faszien-Training auf den gesamten Körper auswirken soll, habe ich ja bereits im Post davor beschrieben. Dass es Verhärtungen, Schmerzen, Entzündungen und Verletzungen vorbeugen soll, war mir bekannt. Aber als die Trainerin erklärt, dass sich das Training stresslindernd auswirken soll, überrascht es mich auch.

Die Aufwärmung startet mit leichten Rotations-Bewegungen. Welche dann abgelöst werden durch Balance-Üungen, die zuerst ruhig und dann schneller ausgeführt werden. Nach ca 10 Minuten wird mir warm. Die Musik nimmt an Dynamik auf und die Balance-Übungen werden durch ein Kräftigungstraining ausgetauscht. Die Blackroll wird während des gesamten Trainings spielerisch eingesetzt. Unter die Füße geklemmt, sorgt sie bei manchen Übungen für Instabilität und intensiviert so das Training. Ganz schön anstrengend. Die Übungen werden im Zirkel nacheinander ausgeführt, das bedeutet auf 30 Sekunden Belastung folgt jeweils eine Entspannung von maximal 20 Sekunden. Und obwohl ich HIIT liebe und auch mit Gewichten trainiere, fordern mich die Übungen dennoch. Zwar läuft mir der Schweiß nicht in Strömen am Körper herunter, so wie ich es vom Cycling kenne (Oje!), aber bei jeder Übung spüre ich wie mein Körper auf Hochtouren arbeitet. Selbst bei gewohnten Übungen werden durch die Blackroll andere Muskeln beansprucht. Durch die Instabilität arbeitet nicht nur eine Muskelgruppe, sondern ganze Muskelketten, die die Mobilität, Stabilität und die Elastizität optimieren. Und das spürt man. Während die Kurs-Teilnehmer fleißig Liegestütze, Crunches, Squats und Jumping Lunges ausführen, beruhigt sich der Takt der Musik. Wir fangen mit der Massage an. Dazu klemmen wir die Schaumstoff-Rolle unter die Knie, stützen unsere Arme ab und beginnen mit den Oberschenkeln auf der Rolle auf und ab zu gleiten. Da die Massage Verhärtungen lösen soll, kann es deshalb an einigen Stellen sogar schmerzen. Wer bemerkt, dass es punktuell wehtut, sollte nicht an anderer Stelle weiter massieren, sondern den Bereich intensiver bearbeiten. Je schmerzhafter eine Stelle ist, desto verklebter sind die Faszien. Deshalb ist es unerlässlich auf den eigenen Körper zu achten und auf jedes Signal zu hören. Nur man selbst kann erkennen, welche Bereiche dringend bearbeitet werden müssen und bestimmen, wie intensiv die Massage sein soll. Man sollte sich nicht vor Schmerzen krümmen, sondern immer mit der Intensivität rollen, die für einen selbst noch angenehm ist. Denn getreu dem Motto viel hilft viel, kann bei XROLL im  schlimmsten Fall nach hinten los gehen.

Nach der Massage der Oberschenkel-Rückseite wechseln wir die Position und klemmen die Rolle unter die Oberschenkel-Vorderseite und massieren anschließend die seitliche Bein-Muskulatur (aua!). Weiter gerollt wird dann auf der Wade. Diese Stelle dürfte ambitionierten Läufern wohl besonders weh tun. Genauso wie der vordere Oberschenke meist denjenigen Schmerzen verursacht, die gerne Cyclen. Nach den fünfzehn Minuten Massage und einigen Schmerzen später, fühle ich mich wie neugeboren. Ich bin entspannt und irgendwie erleichtert. Das Gefühl der Erleichterung hält den ganzen Tag an und auch abends fühle ich mich besser als zuvor, auch wenn sich schon ein böser Muskelkater ankündigt.

Bildquelle: hier

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